Leistungen
Ich arbeite in drei Formen mit dir: erst schauen, was sich lohnt. Dann bauen, was sich rechnet. Und am Ende so übergeben, dass dein Team allein weiterkommt. Werkzeug der Wahl ist n8n, eine quelloffene Automatisierungsplattform, die auch auf deinem eigenen Server laufen kann.
Beratung
Wo lohnt sich Automatisierung bei dir zuerst, und wo ist KI vor allem teuer? Ich sehe mir deine Prozesse an und sage, was sich rechnet und was nicht.
- Ergebnis: priorisierte Liste deiner Prozesse, mit Aufwand und Nutzen je Fall
- Zuschnitt: ab einem Tag, remote oder bei dir vor Ort
- Danach: dein Team baut selbst weiter, oder ich setze um
- Einstieg: kostenloses Erstgespräch
Umsetzung
Vom Prozess zum laufenden Workflow. Ich baue ihn, teste ihn mit deinen echten Daten und übergebe ihn so dokumentiert, dass ihn auch jemand anders warten kann.
- Ergebnis: laufender Workflow, Testprotokoll, Dokumentation in Klartext
- Umfang: einzelner Prozess oder ganze Kette, inklusive Anbindung deiner Systeme
- Betrieb: in deiner Cloud oder auf deinem eigenen Server
- Einstieg: ein kleiner erster Anwendungsfall, danach ausbauen
Workshops & Schulungen
Damit das Wissen nicht bei mir bleibt. Ich zeige deinem Team an echten Prozessen aus dem eigenen Haus, wie n8n und KI-Werkzeuge im Alltag tatsächlich benutzt werden.
- Ergebnis: das Team baut eigene Workflows und kann sie selbst warten
- Format: Inhouse oder remote, Einführung bis Fortgeschrittene
- Auch als: Impuls oder Vortrag für Verband, Kongress oder Führungskreis
- Einstieg: kostenloses Erstgespräch
So sieht so etwas aus
Ein echter Workflow aus einem Kundenprojekt: von der Terminbuchung über den Kalenderabgleich bis zur Bestätigungsmail. Jeder Kasten ist ein Schritt, den man einzeln öffnen und prüfen kann.
Beispiele aus der Praxis
Das sind keine Produkte, die ich verkaufe. Es sind Belege: gebaute, laufende Systeme, an denen du sehen kannst, wie ich arbeite und was in deinem Haus möglich wäre. Fast alles davon kannst du direkt anklicken und selbst ausprobieren.
Herausfinden, wo KI wirklich etwas bringt
Bevor irgendetwas gebaut wird, muss klar sein, ob es sich lohnt. Beide Beispiele beantworten genau das, eines für deinen Betrieb, eines methodisch.
KI-Check
Kostenfrei testenIn 5 Minuten Chat herausfinden, wo KI und Automatisierung in einem Betrieb wirklich Mehrwert bringen würden, ohne Buzzword-Bingo, ohne langen Fragebogen. Die KI fragt zu Branche, Tool-Stack, Pain Points und Hürden, dann gibt's drei bis fünf konkrete Workflow-Vorschläge, umsetzbar in 6 Wochen. Optional auch per Sprachnachricht beantwortbar.
Das Ergebnis kommt im Browser als saubere Auswertung, mit einer KI-generierten Infografik im Sketchnote-Stil, individuell zu den jeweiligen Empfehlungen, auf Wunsch zusätzlich als PDF per Mail. Empfehlungen sind workflow-fokussiert: Trigger → KI → Aktion, n8n als zentrale Plattform, datenschutzfreundliche Optionen wenn sensibel.
Am Ende hast du eine ehrliche Standortbestimmung und eine kurze Liste konkreter Workflows, die wirklich zu deiner Branche, deinem Tool-Stack und deinen Engpässen passen, genug Substanz, um damit im Team weiterzudiskutieren oder direkt selbst loszulegen.
Prognose-Labor
Experiment · LiveIch wollte wissen, ob ein modernes KI-Zeitreihenmodell die simple saisonale Faustregel „nächstes Jahr wird wie dieses Jahr“ wirklich schlägt. Also habe ich es sauber gemessen: Rolling-Origin-Backtest über 34 Reihen der amtlichen Tourismusstatistik, 1992 bis 2026.
Antwort: ja, deutlich. Nach Corona liegt der Fehler bei 0,648 statt 2,297 (MASE), und das Modell gewinnt in allen 34 Reihen. Genauso wichtig ist der Nullbefund: Ferien- und Feiertagskalender als Zusatzinformation bringen in normalen Zeiten nichts. So etwas vorher zu messen spart dir später das teure Projekt, das nichts bringt.
Texte und Dokumente automatisch prüfen
Rechtliche Pflichten laufen im Alltag nebenher mit und werden deshalb vergessen. Solche Prüfungen lassen sich zuverlässig an Software abgeben.
EmpCo-Lupe
Chrome Web Store · LiveBrowser-Extension für den schnellen Greenwashing-Check von Marketing-Texten nach EU-EmpCo-Richtlinie 2024/825 und UWG, verbindlich ab 27.09.2026, mit Bußgeldern bis 4 % Jahresumsatz. Marketing-Texter:innen markieren einen Satz, Rechtsklick „EmpCo prüfen", in Sekunden kommt die Bewertung im Side-Panel.
Im Hintergrund läuft ein n8n-Workflow gegen einen kuratierten Korpus aus EmpCo-Originaltext (alle 42 Erwägungsgründe und 6 Artikel), UWG-Paragraphen und 9 anerkannten Drittzertifikaten (EU Ecolabel, EMAS, GreenSign, DEHOGA Umweltcheck u.a.). Jede Bewertung wird mit verbatim-Citation belegt. Halluzinationen werden erkannt und herabgestuft.
DOM-aware: das Plugin unterscheidet automatisch zwischen Hero-Headline, Menüpunkt und Body-Content. Pro kritischer Aussage drei EmpCo-konforme Umformulierungs-Alternativen mit Copy-Button. Pendant für ganze Sites: der Self-Check V2 Multi-Page-Audit (Sitemap-Discovery, Cross-Page-Substantiierung, Cherry-Picking-Detector, PDF-Bericht per Mail).
Läuft in Chrome, Edge und allen Chromium-Browsern (Brave, Vivaldi, Opera). Edge-Nutzer:innen installieren direkt aus dem Chrome Web Store, die native Edge-Add-ons-Version folgt in Kürze. Du bist Entwickler:in? Direkt-Download auf GitHub →
KI-Kennzeichnung nach Artikel 50
Kostenfrei · LiveSeit dem 2. August 2026 gilt die Kennzeichnungspflicht der EU-KI-Verordnung. Der amtliche Kompass der Bundesnetzagentur scheitert für Laien schon an der ersten Frage. Also habe ich ein Werkzeug gebaut, das die Pflicht als Fragenbaum in Alltagssprache durchgeht und am Ende sagt, was konkret zu tun ist.
Dazu ein Bild-Kennzeichner, der das EU-Zeichen setzt, ein Prüfer für vorhandene IPTC- und C2PA-Metadaten und fertige Textbausteine. Alles läuft im Browser, kein Bild wird hochgeladen. Ein Beispiel dafür, wie sich eine neue Pflicht in ein benutzbares Werkzeug übersetzen lässt.
Wissen sammeln, finden und weitergeben
Wenn jemand geht oder neu anfängt, entscheidet sich, wie viel Wissen im Haus bleibt. Beides sind gebaute Systeme für genau diesen Moment.
Wissenssammler
Live DemoMitarbeitende teilen ihr Erfahrungswissen in einem freien KI-Dialog, wahlweise per Chat (Text und Sprachnachricht) oder Live-Voice-Interview mit der KI. Am Ende entsteht ein strukturiertes Wiki-Dokument als PDF in der Mailbox.
Ideal für Urlaubsvertretungen, Onboarding neuer Kolleg:innen, Aufgabenübergaben oder allgemeines Wissens-Sharing im Team.
Erweiterung: Für die interne Nutzung wird das gesammelte Wissen vektorisiert und kann ganz einfach per Chatbot abgefragt werden. Dies ist aus Datenschutzgründen nicht in der Demo enthalten!
Onboarding-Begleiter
Live DemoDie Gegenrichtung zum Wissenssammler: Neue Kolleg:innen bekommen einen personalisierten Onboarding-Plan für Tag 1, Woche 1 und Monat 1, KI-generiert auf Basis der hinterlegten Wissensquellen (Wissenssammler-Themen, Wiki-URLs, hochgeladene Handbücher).
Dazu zwei interaktive Modi: Chat mit RAG-Antworten samt Quellenangabe und ein Voice-Buddy, mit dem man sich frei über den Plan unterhält. Beide kennen dieselbe Memory. Der Voice-Buddy weiß, was im Chat besprochen wurde und umgekehrt.
HR-Bereich passwortgeschützt: Quellen pflegen, Session für neue Person anlegen, Magic-Link wird automatisch per Mail verschickt. Demo-Session ohne Login öffenbar.
Daten abgleichen und aktuell halten
Der Klassiker: dieselbe Information steht an fünf Stellen und überall anders. Zwei Wege, das laufend zu prüfen, einmal per Recherche, einmal per Anruf.
Öffnungszeiten-Check
Self-Check · Live DemoSelf-Check für Tourismusbetriebe: Stimmen die Öffnungszeiten überall überein? Das Tool holt die Zeiten aus Website, Google, Tripadvisor und OpenStreetMap, gleicht sie Tag für Tag ab und zeigt in einer Matrix, wo sie sich widersprechen oder ganz fehlen, ein Problem, das Gäst:innen vor verschlossener Tür stehen lässt.
Die Website-Recherche übernimmt Claude mit Web-Suche, findet die Zeiten auch auf Unterseiten und bei Marken mit mehreren Standorten. Die übrigen Quellen werden deterministisch ausgewertet; ein Treffer zählt nur bei sicherer Zuordnung (Domain bzw. Name + Ort), sonst „nicht gefunden" statt Falschtreffer. Ergebnis als PDF-Report zum Download oder per Mail.
Daten-Validierer
Voice-Agent · Live DemoEin KI-Sprachagent, der eigenständig Betriebe anruft und im Dialog Daten validiert, telefonisch, in natürlicher Sprache. Beispiel: Öffnungszeiten für touristische Destinationen (DMOs), bei denen Website, Google Maps und die touristische Landesdatenbank oft widersprüchliche Angaben zeigen.
Im Gespräch erfasst der Agent die bestätigten Angaben, gleicht sie gegen die vorhandenen Quellen ab und schreibt das Ergebnis samt Abweichungs-Hinweis über einen n8n-Workflow in eine Datenbank. Self-hosted auf Basis von Dograh, einer Open-Source-Alternative zu Vapi und Retell.
Selbst testen: Klick im Panel auf den Button und sprich mit dem Agenten. Du spielst den angerufenen Betrieb (im Beispiel ein Restaurant, das nach seinen Öffnungszeiten gefragt wird). Der Agent gibt sich zu Beginn als KI zu erkennen.
Hinweis: KI-Sprach-Demo. Es wird dein Mikrofon genutzt, der Anruf wird zu Demonstrationszwecken verarbeitet.
Standort- und Geodaten nutzbar machen
Hier liegt die größte technische Tiefe: echte Routing-Engines, Höhendaten und Isochronen statt Kreise auf der Karte. Entstanden im Tourismus, übertragbar auf jede Standortfrage.
Barrierefreier Wanderplaner
Geo-Routing · Live DemoEin touristischer Wander- & Naturroutenplaner für Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen, der nicht die kürzeste, sondern die am besten befahrbare Route sucht. Profil wählen, Start & Ziel auf die Karte klicken, fertig.
Technisch dasselbe Prinzip wie der Schatten-Planer, nur mit Barrierefreiheit als Kantenkosten: Treppen, zu steile, zu schmale oder zu raue Wege fallen je Profil aus dem Netz, rauer Belag und Steigung verteuern. Die Steigung, das wichtigste Kriterium, kommt aus einem Geländemodell (1-m-DGM1 in NRW, sonst Copernicus). Jeder Abschnitt wird per Ampel eingefärbt (grün gut, gelb Vorsicht); gibt es keine durchgängig barrierefreie Verbindung, wird trotzdem die bestmögliche Strecke gezeigt und Hindernisse rot markiert statt aufzugeben.
Dazu barrierefreie POIs (rollstuhlgerechte WCs, Behindertenparkplätze, barrierefreie Einkehr) aus OpenStreetMap und Wheelmap/accessibility.cloud (inkl. Aufzug-Echtzeitstatus) sowie ein einblendbarer Layer offizieller barrierefreier Routen , u. a. aus dem Open-Data-Hub NRW (Eifel Tourismus). Höhenprofil, GPX-Export, teilbarer Link und ein Embed-Modus zum Einbetten ins Destinationsportal (Whitelabel) sind dabei. Die Live-Demo deckt den Nationalpark Eifel ab und ist DACH-weit on-demand erweiterbar.
Schatten-Wanderplaner
Geo-Routing · Live DemoEin Wander-Routenplaner, der berechnet, welcher Wegabschnitt wann in der Sonne oder im Schatten liegt, und auf Wunsch die schattigste Route sucht statt nur der kürzesten. Ideal für heiße Sommertage. Es genügt, Start & Ziel zu setzen (oder eine Rundtour ab einem Punkt).
Der Schatten wird je Wegabschnitt aus drei Quellen bestimmt: Geländeschatten (Horizontwinkel aus einem Höhenmodell gegen den astronomischen Sonnenstand), Waldschatten (OpenStreetMap, saisonal) und Bewölkung (Open-Meteo). Dazu Höhenprofil, gefühlte Temperatur, UV- und Gewitter-Warnung, Wasserbedarf, GPX-Export und ein KI-Empfehlungstext.
Die Live-Demo deckt die Region Essen/Baldeneysee ab (1-m-Geländemodell von Geobasis NRW); die Engine ist DACH-weit erweiterbar. Dort werden neue Gebiete on-demand aus Copernicus-Höhendaten und OSM vorbereitet. Technisch dasselbe Prinzip wie eine klassische Routenplanung, nur mit „Schatten" als Kantenkosten. Die Grundidee ist inspiriert von Bastian Hillers „Shade" (shade.imbastian.de).
Cool City Guide
Geo-Karte · Live DemoEine touristische „Kühle-Orte“-Karte: Sie zeigt bei Hitze für jeden beliebigen Ort (per GPS oder Suche) die nächstgelegenen Plätze zum Abkühlen, mobil-first und zweisprachig (DE/EN). Gedacht für Gäst:innen, die eine fremde Stadt bei 35 °C erleben.
Auf der Karte: kühle Orte aus OpenStreetMap: Parks & Grünanlagen, Gewässer & Bäder, Brunnen & Trinkbrunnen sowie klimatisierte Innenräume (Museen, Kirchen, Bibliotheken, Malls). Dazu ein Live-Hitze-Banner (Open-Meteo, gefühlte Temperatur + Warnung) und ein einblendbarer Satelliten-Hitzelayer, der aus Landsat-Oberflächentemperatur die Hitzeinseln der Stadt sichtbar macht (blau kühl bis rot heiß).
Der Clou ist die KI-Empfehlung „welcher kühle Ort passt mir jetzt?“. Sie berücksichtigt Uhrzeit und Öffnungszeiten (keine geschlossene Kirche um Mitternacht), markiert den Ort und zeigt den Fußweg dorthin. Damit hebt sie sich bewusst von den statischen Behörden-Kühlorte-Karten ab: touristisch, live, überregional und mit KI.
Besucherpuls
Live-Daten · Live DemoBesucherlenkung scheitert meist daran, dass niemand weiß, was „voll“ eigentlich heißt. Besucherpuls zieht 100 Live-Messpunkte aus fünf Ländern zusammen und hält jeden Wert nicht gegen eine erfundene Kapazität, sondern gegen den eigenen Normalwert für genau diese Tageszeit.
Statt einer Warnung gibt es immer einen Vorschlag: anderer Ort, andere Stunde oder anderes Ziel. Gebaut aus offenen Daten, ohne einen einzigen bezahlten Zugang. Das Muster lässt sich auf jede Auslastungsfrage übertragen, von Parkhäusern bis zur Kantine.
13 Werkzeuge für Destinationen
13 Tools · LiveEin Baukasten, den ich an einem Stück gebaut habe, um zu zeigen, wie schnell aus offenen Geodaten benutzbare Werkzeuge werden: Datencheck, Lade-Lücken, Thementour, Genuss-Radar, Golden Hour, Naturwunder, Schlechtwetter, Ruhe-Finder, Geheimtipp, Wildtier, Laden & Erleben, E-Auto-Ausflug und Charge & Hike.
Technisch ist das ein einziges Repository mit dreizehn Adressen und einem gemeinsamen n8n-Backend. Angereichert wird jeder Fund mit Wikipedia-Text, freiem Foto, Öffnungszeiten und einer kurzen KI-Einordnung, streng an die Fakten gebunden.
4 Erreichbarkeits-Analysen
4 Tools · LiveVier Werkzeuge rund um eine Frage, die sich schlecht mit Luftlinie beantworten lässt: Wie gut ist eine Lage wirklich erreichbar? Lage-Check zeigt, was in zehn Gehminuten liegt, Lage-Finder prüft zehn Kriterien inklusive Blocker, Ausflugs-Radar plant nach Zeitbudget statt nach Kilometern, Autofrei-Check rechnet die Anreise ohne Auto durch.
Gerechnet wird mit echten Isochronen auf dem Wegenetz, nicht mit Kreisen auf der Karte. Der Unterschied ist der Punkt: Ein Berg oder ein Fluss macht aus fünf Minuten Luftlinie schnell dreiviertel Stunden Fußweg.
Auch dabei: Lage-Finder mit zehn Kriterien und Blocker-Analyse.
Klima- und Umweltdaten in Entscheidungen bringen
Amtliche Klimadaten sind öffentlich, aber unlesbar. Diese Werkzeuge rechnen sie in Aussagen um, die jemand ohne Fachstudium verwenden kann.
Destinations-Klimacheck
Tiefen-Report · Live DemoZweistufig: ein Schnell-Check nennt die Kernzahlen, der Tiefen-Report rechnet mit amtlichen Klimaindikatoren auf Kreisebene und einer eigenen EURO-CORDEX-Auswertung. Der eigentliche Kern ist die Verschneidung mit der amtlichen Übernachtungs-Saisonkurve der Gemeinde: nicht „es wird wärmer“, sondern „es wird wärmer, wenn bei euch die Gäst:innen kommen“.
Der fertige Report kommt als PDF. Fünf Destinationen sind als Demo hinterlegt, von Winterberg bis St. Peter-Ording. Das Muster ist übertragbar: amtliche Daten, eigene Rechnung, verständlicher Bericht, alles ohne Handarbeit.
Klimarisiko-Selbst-Check Brandenburg
Im EinsatzTourismusbetriebe in Brandenburg geben Adresse, Betriebsart und ein paar Merkmale ein, in wenigen Minuten kommt ein personalisiertes Risikoprofil zurück: standortbezogene Klimagefahren (Hitzewellen, Starkregen, Trockenperioden, Waldbrandgefahr, veränderte Saisonverläufe), Anfälligkeit des Betriebs und Vorbereitungsstand. Dazu konkrete, priorisierte Anpassungsmaßnahmen, von Vorsorge über bauliche Anpassungen bis zum Krisenmanagement.
Entwickelt im Auftrag der Teejit GmbH mit dem Tourismusnetzwerk Brandenburg sowie BTE Tourismus- und Regionalberatung und ZENAT (Zentrum für Nachhaltigen Tourismus) und Bastian Hiller. Mein Anteil: der n8n-basierte Backend-Workflow.
8 Klima-Werkzeuge
8 Tools · LiveDieselbe Bauweise, anderes Thema: Pegel-Ampel, Waldbrand-Radar, Destinations-Klimacheck, Solar-Vorabcheck, Grünstrom-Fenster, Hitze-Briefing, Saison-Radar und Frost-Warndienst. Quellen sind durchweg amtlich oder offen: DWD, NASA FIRMS, ERA5, CMIP6, PVGIS, PEGELONLINE, GBIF.
Jedes Tool sagt offen, was es nicht kann. Das Grünstrom-Fenster etwa nennt seine Grenzen selbst: bundesweite Prognose statt regionaler Aussage, keine Steuerung, keine CO₂-Zertifikate. Ehrliche Grenzen sind bei KI-Werkzeugen kein Makel, sondern die Bedingung dafür, dass jemand sie benutzt.
Sichtbarkeit in KI-Antworten messen
Immer mehr Menschen fragen erst die KI und dann die Suchmaschine. Wer dort nicht vorkommt, existiert für diese Leute nicht. Drei Wege, das zu messen.
KI-Sichtbarkeits-Audit
GEO · Kostenfrei testenEmpfehlen ChatGPT & Co. deinen Betrieb, oder deine Region? Der Audit misst es, statt zu raten: wortwörtliche Gäste-Fragen an 6 KI-Plattformen (ChatGPT inkl. echter Consumer-Oberfläche, Claude, Gemini, Perplexity, Google AI Overviews), jede Frage 3× wiederholt, weil KI-Antworten schwanken. Für einzelne Betriebe ebenso wie für ganze Destinationen.
Auf Regions-Ebene werden bis zu 450 Einzelmessungen gegen die vollständige Betriebsbasis aus OpenStreetMap abgeglichen. Das Ergebnis: eine Ampel-Karte der Region (stabil sichtbar / vereinzelt / KI-unsichtbar), Sichtbarkeit je Kategorie und KI-System, die meistzitierten Quellen. Der Betriebscheck liefert die Ursachen-Diagnose gleich mit: Beantwortet die eigene Website die Gäste-Fragen? Fehlen strukturierte Daten? Wie steht die Bewertungslage gegen den meistempfohlenen Wettbewerber?
Reports gibt's interaktiv im Browser und als PDF, die Methodik ist vollständig offengelegt. Der Audit ist der erste Baustein des KI-Sichtbarkeits-Monitors für Destinationen. Beispiel: DMO-Report Spreewald.
GEO Citation Monitor
Agentur-Werkzeug · LiveEntstanden aus der Anfrage einer SEO-Agentur: Werden die Domains unserer Kund:innen von KI-Assistenten überhaupt zitiert, und wenn ja, bei welcher Frage? Das Werkzeug prüft beliebig viele gleichrangige Domains gegen ein Fragen-Portfolio in ChatGPT, Gemini, Perplexity und Claude, jede Frage dreimal, mit der Zitat-URL je Treffer.
Jeder Lauf ist ein datierter Messpunkt, so entsteht ein Verlauf statt einer Momentaufnahme. Ein typischer Fall für „wir müssten mal regelmäßig prüfen, ob…“. Genau dafür taugt Automatisierung.
DigitalCheck
Im EinsatzTourismusbetriebe können sich über ein Formular selbst testen, oder Destinationen (DMOs) reichen Betriebsdaten gesammelt ein. Im Hintergrund laufen sechs spezialisierte Analyse-Workflows parallel und prüfen die digitale Aufstellung des Betriebs: Website-Technik & KI-Sichtbarkeit, Social Media (sechs Plattformen), Google-Sichtbarkeit (SEO), Kundenbewertungen (Google Maps, Booking.com, TripAdvisor), Barrierefreiheit nach BFSG/WCAG und das Google Unternehmensprofil.
Datenquellen sind unter anderem Google APIs, DataforSEO, Apify und KI-Crawler-Checks für ChatGPT, Claude & Perplexity. Ergebnis: ein ausführlicher PDF-Report pro Betrieb mit Scores, Stärken-/Schwächen-Profil und priorisierten Handlungsempfehlungen, auf Wunsch plus DMO-Dashboard mit Gesamtauswertung.
Entwickelt im Auftrag der Teejit GmbH, komplett von mir konzipiert und gebaut: n8n-Hauptworkflow + sechs Subworkflows, API-Integrationen, Scoring-Logik, Empfehlungs-Engine, PDF-Reporting.
Agentische Systeme
Agentische Systeme sind der Schritt von „KI antwortet“ zu „KI handelt“. Genau da wird es heikel: Ein Assistent, der Mails schreiben, Dateien anfassen und Server bedienen kann, braucht Grenzen, die nicht im Chatfenster verhandelt werden. Ich betreibe drei solcher Systeme im Alltag, eines davon habe ich selbst gebaut. Was ich daraus mitnehme: Autonomie ja, aber mit Kontrolle, Nachvollziehbarkeit und Datenschutz.
OpenClaw
FremdproduktOpenClaw ist ein quelloffener KI-Assistent von Peter Steinberger, den man auf dem eigenen Server betreibt und per Messenger bedient. Kein Chatfenster in der Cloud, sondern ein:e Kolleg:in mit Zugriff auf Kalender, Mails, Dateien und Server.
Ich betreibe seit über einem Jahr einen davon. Er heißt Greg, schickt Bots in meine Meetings, schreibt daraus Protokolle und legt Aufgaben an, liefert jeden Morgen ein Briefing und hat sich schon von sich aus Werkzeuge auf meinem Server installiert.
Genau deshalb schule ich darauf: was heute wirklich geht, an welcher Stelle es kippt, und wie man so etwas einführt, ohne sich die Finger zu verbrennen.
n8n-claw
Von mir gebautMeine eigene Antwort darauf: dieselbe Bedienung über Telegram, Slack, Teams oder HTTP-API, aber komplett in n8n gebaut. Der Unterschied ist die Nachvollziehbarkeit. Jede Aktion des Agenten ist ein sichtbarer Workflow. Wenn jemand wissen will, was genau passiert, wenn man dem Agenten eine Nachricht schickt, klickt er drauf und sieht jeden einzelnen Schritt.
Unter der Haube: PostgreSQL als Langzeitgedächtnis mit semantischer und Volltextsuche, frei wählbare Modelle von Claude bis lokal, eine eigene Suche ohne API-Schlüssel, ein echter Browser für Seiten mit Login und ein Katalog mit über hundert Experten-Agenten.
Selbst gehostet, MIT-Lizenz, Quellcode offen. Genau das Argument, das man gegenüber Datenschutzbeauftragten braucht.
Hermes
ExperimentDie Forschungsfrage: Geht das auch ohne die großen Spitzenmodelle? Hermes Agent von Nous Research läuft bei mir auf einem eigenen Server mit einem 27-Milliarden-Parameter-Modell, das auf eine einzelne Grafikkarte passt.
Der interessante Teil ist die Absicherung. Der Wissens-Agent darf ausschließlich lesen, und das wird nicht im Client durchgesetzt, sondern am Server: Der Zugang, den er sieht, kennt die Schreibwerkzeuge schlicht nicht. Bei der Abnahme antwortete er auf eine nicht gedeckte Frage „dazu steht nichts im Bestand“ und listete die zehn Suchbegriffe auf, die er probiert hatte. Keine einzige erfundene Angabe.
Ausdrücklich ein Testaufbau und kein Produktivsystem. Genau dazu ist ein Labor da: herauszufinden, was trägt, bevor es jemand produktiv einsetzt.
Second Brain: ein Firmengedächtnis, das sich selbst pflegt
Das häufigste Problem, das mir in Betrieben begegnet, ist nicht fehlende KI. Es ist, dass niemand mehr weiß, wo etwas steht. Ein Wissenssystem hilft nur dann, wenn man seinen Antworten trauen kann. Deshalb ist die Grundregel hier: jede Antwort mit Quelle, sonst gilt sie als nicht belegt.
So funktioniert es
Live DemoMails, Meeting-Transkripte, Notizen und PDFs liest eine KI-Bibliothekarin und destilliert sie zu belegten Wissensdateien. Der Bestand ist reines Markdown in git, jede Aussage mit Quelle und wörtlichem Zitat. Keine Datenbank, kein Anbieter, an den man gekettet ist.
Sensibles wie Bewerbungen, Gehälter oder Zugangsdaten landet nie automatisch im Bestand, sondern in einer Entscheidungs-Ablage zur menschlichen Freigabe. Nachts prüft ein Aufräumlauf den Bestand auf Widersprüche und Duplikate, und jeder Fund braucht ein wörtliches Zitat als Beweis. Übernommen wird trotzdem nur, was ein Mensch bestätigt.
Die öffentliche Demo spielt in einer erfundenen Destination namens „Nebeltal“ und ist voll funktionsfähig: Fragen stellen, Wissen einwerfen, Entscheidungen treffen, per Web-Recherche anreichern. Inklusive Schnittstelle, über die eigene KI-Agenten das Gedächtnis mitbenutzen können.
Was daran belegt ist
Ein Wissenssystem, dessen Qualität niemand misst, ist ein Gefühl. Deshalb hängt an diesem hier ein Testsatz, der bei jeder Änderung durchläuft.
- 16 von 16 Prüffällen bestanden: Findet es die richtige Quelle? Hält es sich an das, was dort steht? Sagt es ehrlich, wenn etwas nicht belegt ist?
- Gegenprobe gegen die erste Fassung des Systems in Python: 46 zu 48 gegen 45 zu 48 Punkte, dieselben zwei Wackelfälle in beiden. Die Qualität hängt also an der Methode, nicht an der Technik darunter.
- 73 schützenswerte Einträge wurden beim Import eines bestehenden Datenbestands korrekt abgefangen, statt still im Gedächtnis zu landen.
- Rollen und Rechte geprüft: Dieselbe Frage, zwei Personen, zwei unterschiedliche Antworten. Wer nichts sehen darf, bekommt „nicht belegt“ statt einer gefilterten Halbwahrheit.
- 26 n8n-Workflows, null Zeilen eigener Backend-Code. Das Ganze ist ein Beweis dafür, wie weit man mit n8n allein kommt.
Vorträge & Schulungen
Ein großer Teil meiner Arbeit besteht nicht daraus, etwas zu bauen, sondern zu erklären, was gerade wirklich geht und was nur gut klingt. Meist an echten Prozessen der Teilnehmenden, nicht an Folien.
Vorträge & Impulse
Für Kongresse, Verbände und Führungskreise. Einordnung statt Hype, mit vorführbaren Beispielen.
- DestinationCamp 2026, Impuls-Session zu KI
- one.camp 2026, Impuls-Session zu n8n Eindruck auf Instagram
- DRV Bereichsversammlung 2026, Säule E, Industry Pitch
Workshops im Haus
Mehrere Stunden bis mehrere Tage, mit eigenen Prozessen der Teilnehmenden. Am Ende steht ein Workflow, den das Team selbst gebaut hat.
- n8n-Workshop für die FOM Hochschule / BCW
- KI-Campus 2.0 bei zvoove
- Bootcamp und AI Enabling Day für die Österreich Werbung
- n8n-Workshops für die SalzburgerLand Tourismus GmbH und die Thüringer Tourismus GmbH
Webinare & Online-Formate
Kompakte Formate für verteilte Teams, auch als Reihe über mehrere Termine.
- n8n-Webinare für die Österreich Werbung
- KI-Führerschein Tourismus
- Einführung in selbst gehostete KI-Assistenten
Kostenlose n8n Vorlagen
Als n8n Ambassador veröffentliche ich regelmäßig Workflows in der offiziellen n8n Template Gallery: fertige Automatisierungen, die jeder nutzen und anpassen kann.
Wikipedia Podcast Generator
AI-powered Voice Content Creator via Telegram: wandelt Wikipedia-Artikel in Podcasts um
Template ansehen →Airbnb Telegram Agent
AI-powered Accommodation Search mit Voice Support für schnelle Unterkunftssuche
Template ansehen →Veo3 Video Generator
AI Video-Generierung mit automatischer Optimierung und Google Drive Speicherung
Template ansehen →Zoom AI Meeting Assistant
Erstellt automatisch Mail-Zusammenfassungen, ClickUp Tasks und Follow-Up Termine aus Meetings
Template ansehen →AI Marketing Report
Google Analytics & Ads, Meta Ads Report per E-Mail/Telegram mit KI-Analyse
Template ansehen →AI Social Media Caption Creator
Erstellt automatisch Social Media Captions in Airtable mit KI-Unterstützung
Template ansehen →Automated AI Image Tagging
KI-basierte Bild-Verschlagwortung mit automatischem Schreiben der Keywords in die Bilddatei
Template ansehen →Google Analytics AI Report
Automatischer Daten-Report mit KI-Analyse per E-Mail und Telegram
Template ansehen →Open Source
Was ich baue und nicht verkaufe, stelle ich offen zur Verfügung.
n8n-claw
Open SourceMein eigener KI-Assistent liegt unter MIT-Lizenz offen: alle Workflows, der Agenten-Katalog und die Vorlagen. Wer ihn selbst betreiben will, klont das Repository und startet das Setup-Skript, der Rest läuft in der eigenen n8n-Instanz.
Was er im Alltag kann, steht weiter oben bei den agentischen Systemen.
AI LaunchKit
Open SourceSelf-hosted AI Development Toolkit mit über 50 Tools für lokale KI-Entwicklung. GDPR-compliant, Privacy-First, keine Cloud-Abhängigkeiten.